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29.09.2009 | Link/Einbetten | Kommentare [14] | Versenden |      

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Kommentare:

Insgesammt nicht das beste, aber als Sixtus Lobo vorwirft unnötige manifeste zu verfasst hab ich die menschen in meiner umgebung mit einem lauten lachen erschreckt...

Kommentar von erminaz, geschrieben am 29.9.2009.

Innere Waldorfschule... Spitze! grin

Kommentar von Horst, geschrieben am 29.9.2009.

Jepp, schon besser im Gegensatz zum seeeehr dürftigen letzten mal. Um genau zu sein war der hier sogar richtig gut.

Weiter so...

Kommentar von Felix Nagel, geschrieben am 29.9.2009.

Ich wundere mich nur. So viel Energie aufwenden für - nichts. Inhaltlich Schülerzeitung, als Kabarett nicht ernst zu nehmen, das "Thema" maximal gut für einen One-Liner. Hauptsache Bewegtbild? Vielleicht fällt euch ja nächstesmal ein Thema ein, das man tatsächlich kontrovers belachen kann.

Kommentar von Brett, geschrieben am 30.9.2009.

@ Brett:

man darf auch lachen, wenn etwas unernst diskutiert wird tongue wink

Kommentar von Leon Hartner, geschrieben am 30.9.2009.

Hat jemand das mit den "Göttinger Apothekers-Großeltern" verstanden?

Kommentar von cubefox, geschrieben am 30.9.2009.

ja.

Kommentar von Leon Hartner, geschrieben am 30.9.2009.

Ach Leon, meinetwegen darf man immer lachen. Auch wenn es bitter ist oder es nichts zu lachen gibt. Ich wundere mich eben nur. "Warum tun die Menschen, was sie tun?" Es ist nicht wirklich witzig, sondern nur "humorig". Es ist aber auch nicht wichtig. Geschweige denn "geistreich". Am besten ist noch, dass es so schnell gesprochen ist. Das jefällt ma. Aber sonst? Das sind doch eigentlich 2 Erwachsene. Nee, irgendwie seltsam.

Kommentar von Brett, geschrieben am 30.9.2009.

Die Kritikpunkte Inhaltslosigkeit und Humorlosigkeit fallen ja in den Kommentaren etwas häufiger, da stellt sich mir bloß die Frage, wieso nimmt man sich überhaupt die Zeit etwas anzugucken und zu kommentieren, was einem sowieso nicht gefällt. Frustrationsbedürfnis? Egozentrismus?

Kommentar von Maja, geschrieben am 30.9.2009.

Schade eigentlich, dass "Brett" schon gesagt hat, was ich dachte. Also, ich kommentiere hier ja öfter, und fand die Folgen bisher praktisch immer gut, sah gerade in harsch kritisierten Ausgaben sehr wohl inhaltliche Diskussion und auch stets Humor... -- nur heute fehlte mir beides ein wenig.

Aber wie zeigt es sich so schön? Ist alles Geschmackssache, und, stimmt schon: einige nette Gags waren freilich auch dabei. Also, das ist alles sowieso Kritik auf hohem Niveau wink

Ich bin einfach gespannt auf die nächste Folge *g*


Gruß,
Felix

Kommentar von the contented, geschrieben am 30.9.2009.

@maja Warum guckt man sich das an ist eine gute Frage. Ich bekam irgendwo den Link unter Nase gehalten, vermutlich bei Twitter, und da ich gerade dem Beruf ausweichen wollte... klick... ich hatte also nicht die Absicht, frustriert zu sein ^^. Ich bin es jetzt auch nicht (höchstens weil ich schon wieder der Arbeit ausweiche und hier herumfasel). Etwas wundert mich an diesem Ding. Es hängt mit dem heutigen Freiberuflertum zusammen. Zuerst habe ja solche Sachen nur Kids und Studenten gemacht und bei Youtube reingestellt. Dieser ganze Kram. Und jetzt wird das so ein Tool für uns arme Scheibtischseelen ohne Bodenhaftung. Das hat etwas mit dem Kampf um Nischenprominenz zu tun, mit dem Hangeln nach Beziehungen und Aufträgen, mit Sinngebung des Sinnlosen, mit dem uferlos grassierenden Bedürfnis und teilweise auch der existenziellen Notwendigkeit, von möglichst vielen "angesehen" zu sein. Das Manifest, auf das hier angespielt wird, war auch so eine Sache. Ich glaube Kracauer hatte zuerst über die Soziologie der Angestellten geschrieben, vor 80 Jahren. Wird Zeit, dass mal einer was schreibt zur Soziologie der "Internet-Freiberufler". Wie gesagt, ich wundere mich. Das heißt, es tuckern da einige Fragen. Das ist alles. Bin ich humorlos? Aber sicher. Zum Lachen gehe ich ins Arbeitszimmer wink

Kommentar von Brett, geschrieben am 30.9.2009.

@Brett Das ist doch super, dass noch niemand etwas zu diesem Thema verfasst hat. Mach du es doch einfach, damit ließe sich doch Geld verdienen (zumindest ein paar Groschen) und nebenbei könntest du noch eine Vielzahl von Studenten beglücken.
...mit Soziologie kenn ich mich ja nicht so gut aus, aber ich finde es interessant, dass die meisten Werke die Kritik der Kritik von diesem und jenen als Titel haben...
...Wenn man sich so einen Bourdieu anguckt, scheinen Soziologen doch eigentlich ganz nette Menschen zu sein, wieso schreiben sie dann so, dass die Mehrheit der Menschen sie nicht versteht? Haben sie denn keine aufklärerischen Absichten?
...aber jetzt bin ich voll vom Thema abgeschweift...
Im Grunde hast du Recht, Humor ist was individuelles... und das mit dem Ablenken kann ich auch verstehen... ich sollte nämlich auch lieber so sinnvolle Sachen machen, wie für Prüfungen lernen...

Kommentar von Maja, geschrieben am 30.9.2009.

Eine "Kritik" von irgendetwas zu schreiben - daran ist Kant schuld. Der fing damit an: "Kritik der reinen Vernunft", "...der praktischen Vernunft" etc. Das Gegenschriftlertum ist etwas anderes und heute gar nicht mehr so sehr verbreitet. Das ist eine Erscheinung der 70er und 80er Jahre. Damals ging es darum, alle möglichen überkommenden Gedanken und Gewohnheiten auseinanderzunehmen und zu vernichten. Das ist langweilig, weil nichts einfacher ist, als etwas lediglich zu widerlegen oder einer Meinung zu widersprechen. Zur Not auch nur rhetorisch, z.B. durch übersteigerte Vergleiche etc. Gibt es viele Möglichkeiten, und keine führt zu aufregenden neuen Einsichten. Wo waren wir gleich? Ach so, nein, das Ding zu schreiben tue ich keinem Leser an. Ich bin kein geordneter Kopf. Und das Thema ist ja, wenn ich mal auf die Uhr gucke, ziemlich egal. Entweder arbeiten oder träumen. Alles andere wäre verschwendete Zeit.

Kommentar von Brett, geschrieben am 1.10.2009.

Ich mag dieses Lachdings... ähm... diesen Humor!

Kommentar von Torsti, geschrieben am 1.10.2009.

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